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High School Aufenthalt in Wisconsin

Hallo liebe Leute! Mein Name ist Larissa und ich möchte euch heute ein paar Zeilen zu meinem High School Aufenthalt mit team! in den USA schicken. Ich bin jetzt schon seit ungefähr drei Monaten in den USA. Ich wohne hier in West-Wisconsin und es ist echt sehr schön hier. Es kommt mir fast vor, als wäre es gestern gewesen, dass ich hier angekommen bin.

Mein High School Aufenthalt in Wisconsin

Hallo liebe Leute! Mein Name ist Larissa und ich möchte euch heute ein paar Zeilen zu meinem High School Aufenthalt mit team! in den USA schicken. Ich bin jetzt schon seit ungefähr drei Monaten in den USA. Ich wohne hier in West-Wisconsin und es ist echt sehr schön hier. Es kommt mir fast vor, als wäre es gestern gewesen, dass ich hier angekommen bin.

Klar bin ich nervös - Aber meine Gastfamilie ist wirklich super!

Bevor ich im Flughafen nach meiner Gastfamilie gesucht habe, war ich total nervös. Ich habe mich gar nicht getraut raus zu gehen, aber das war vollkommen unnötig! Meine Gastfamilie, also meine Gastmutter, mein Gastvater, meine Gastschwester und mein Gasthund haben draußen im Ankunftsbereich gewartet und mir ein großes Plakat gebastelt, auf dem stand: „Welcome to our Family“. Alle vier sind auf mich zugelaufen und wollten mich auf einmal umarmen. Ich verstehe mich sehr gut mit meiner Gastfamilie und sie behandeln mich wirklich wie ein richtiges Familienmitglied. Ich habe auch schon den Rest meiner Familie kennengelernt (meine Gastgroßeltern, meine Gasttante, meinen Gastonkel, meine Gastbrüder), als wir sie an Thanksgiving besucht haben. Auch das war eine sehr gute Erfahrung. Alle hier sind super nett zu mir!

Kurz nachdem ich hier in Wisconsin angekommen bin, sind wir zur Schule gefahren, denn ich musste mir noch meine Fächer aussuchen. Das amerikanische Schulsystem ist komplett anders als das deutsche: Neben den Kursen, die man wählen muss, um seinen Abschluss machen zu können, kann man andere Klassen wählen. Es gibt auch relativ exotische Klassen wie zum Beispiel Fischen, Töpfern, Fotografie und so weiter. Wenn man dann seinen Stundenplan gewählt hat, hat man für ein Vierteljahr jeden Tag den gleichen Stundenplan. Ich habe also erst eine Doppelstunde normalen Unterricht, dann eine halbe Stunde „Advisory“, dann zwei Doppelstunden Unterricht, Lunch, dann nochmal eine Doppelstunde Unterricht und jeden Tag die gleichen Klassen, bis der nächste Term anfängt. In Advisory kann man sich aussuchen zu welchem Lehrer man geht, man kann Arbeiten nachschreiben oder einfach seine Hausaufgaben machen.

 

Kaum hier und schon "Student of the Month"

Es gibt noch etwas Anderes im amerikanischen Schulsystem, was es in Deutschland eher nicht gibt: Student of the Month. Jeden Monat bestimmen die Lehrer jedes Fachbereichs einen Schüler, der eine besondere Leistung vollbringt oder einfach etwas Besonderes zum Unterricht beiträgt, indem man sich zum Beispiel gut beteiligt oder seine Meinung im Unterricht mit den anderen Schülern teilt. Im Oktober wurde ich dazu ausgewählt, nachdem mein US-History Lehrer mich vorgeschlagen hatte. Denn er und meine Klassenkameraden finden es sehr interessant, all die Dinge zusätzlich aus der „deutschen Perspektive“ zu hören, wenn ich beschreibe, wie ich Dinge sehe oder gelernt habe. Ich werde dafür eine Urkunde bekommen und bin auch in der Zeitung erschienen.

Ich habe sogar einen Brief vom State Representative bekommen in dem er mir gratuliert! An dem Tag, an dem ich erfahren habe, dass ich Student of the Month bin, stand mein Name in den Daily Announcements: Eine E-Mail, die jeden Tag an alle Schüler rausgeht. In dieser Mail stehen Dinge wie Geburtstage, was es als Lunch gibt, oder eben wer Student of the Month ist. Ich hatte an diesem Tag noch nicht in mein Postfach geschaut aber ich sollte zum stellvertretenden Schuldirektor kommen. Ich hatte schon Angst, es wäre irgendetwas passiert. Aber er hat mir „nur“ gesagt, dass ich Student oft the Month bin und mir dazu gratuliert. Nach und nach haben mir auch meine Freunde gratuliert, die mich in den Daily Announcements gesehen haben. Jeder hier war wirklich sehr stolz auf mich.

Insgesamt fühle ich mich hier einfach sehr wohl. Ich habe auch schon Freunde gefunden, mit denen ich tolle Dinge unternommen habe und es läuft einfach alles super. Ich bin allen, die mich hiermit unterstützen unendlich dankbar und freue mich auf eine weitere schöne Zeit hier!

Liebe Grüße

Wir möchten uns natürlich hier auch bei Larissa für die vielen Eindrücke bedanken, die sie bisher in Wisconsin sammeln konnte. Und natürlich auch vom gesamten team!-Team herzlichen Glückwunsch für den Student of the Month Award!!!

Wenn auch du mit uns unterwegs bist und spannende Geschichten von deinem Auslandsjahr zu erzählen hast, dann melde dich doch gerne bei uns: info_ett_@team-sprachreisen_dot_.de