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Nach den ersten Wochen schon richtig wohlgefühlt

Noch vor einem Jahr schien das alles so unvorstellbar: Ein Jahr in Amerika... Nach acht Stunden Flugzeit sind wir dann in New York City angekommen. Wir haben dort einige Tage mit einer Austauschschüler-Reisegruppe verbracht, was Teil des Programmes war. Diese ersten Tage waren einfach überwältigend. Wir haben so viele berühmte Sehenswürdigkeiten (Freiheitsstatue, Empire State Building etc.) gesehen und hatten einfach eine super Zeit! Die unglaubliche Hitze hat uns echt fertiggemacht, aber das haben wir gerne in Kauf genommen.

Jetzt startet mein Auslandsjahr so richtig

Fünf Tage später war die Rundreise vorbei und wir sind alle zu unseren Gastfamilien (über die ganze USA verstreut) gekommen. Meine Gastfamilie wohnt in Herndon, Virginia. Da es ein Vorort von Washington DC ist, war es nur eine 15-minütige Fahrt von dem Flughafen zu meinem neuen ‚Zuhause‘. Am Anfang war die Situation, in einer anderen Familie zu wohnen, echt komisch und gewöhnungsbedürftig. Aber nach den ersten Wochen habe ich mich schon richtig wohlgefühlt und es kam mir überhaupt nicht mehr komisch vor. Meine Gastfamilie hat sich sehr viel Mühe gegeben, mich willkommen zu heißen und in die Familie zu integrieren. Sie passen sowieso super zu mir, da sie sehr unternehmungslustig sind und gerne reisen. Zum Beispiel sind wir über die Weihnachtsferien in den Westen gereist. Ich durfte Las Vegas sehen, Skifahren in den Bergen Utah’s und das warme Wetter in Los Angeles, Kalifornien, genießen. Es hat so viel Spaß gemacht und ich bin sehr dankbar für diese Erfahrungen.

Der erste Tag an meiner High School war nicht der beste

Ein anderes großes Thema ist natürlich die High School. Um ehrlich zu sein, der erste Tag war nicht der allerbeste. Ich habe mich noch ziemlich fremd gefühlt und kannte niemanden. Doch dann wurde es von Tag zu Tag besser. Ich habe mehr und mehr Leute kennengelernt, die ersten Freundschaften geschlossen und Beziehungen aufgebaut. Es sind auch Leute auf mich zugekommen. Viel wichtiger aber war, dass ich offen an das Ganze rangegangen bin und mich nicht gescheut habe, auch mal von mir aus auf andere zuzugehen. Ein großer Unterschied ist, dass wir hier an der High School nur sieben verschiedene Unterrichtsfächer haben.

Aus meiner eigenen Erfahrung muss ich sagen, dass ich die meisten Freunde durch meine sogenannten ‚elective classes‘ (= Wahlfächer), wie zum Beispiel Orchestra und Yearbook, gefunden habe. In solchen Klassen hat man einfach mehr zum Reden, mehr Freizeit und mehr Gruppenarbeit. Auch nachmittags gibt es hier sehr viele Angebote in der Schule. Sei es eine der vielen Sportarten oder anderere Clubs: Es gibt mega viele Möglichkeiten Leute kennenzulernen und Freunde zu finden. Ich wollte während der Winter Season zum Beispiel Basketball spielen. Und obwohl es in der Schule richtig schwer ist in das Team zu kommen, gab es andere Möglichkeiten. So habe ich Basketball in einem House Club Team gespielt. Es hatte zwar nicht direkt etwas mit der Schule zu tun, aber trotzdem kamen alle Spieler in der Mannschaft von unserer High School. So konnte ich wieder neue Leute kennenlernen. Ein anderes großes Projekt war unser High School Musical Guys & Dolls, in welchem ich die Geige im Pit Orchestra gespielt habe. Durch die starke Zusammenarbeit zwischen Spielern, Darstellern und Sängern gab es wieder sehr viele Möglichkeiten, andere Schüler kennenzulernen.

Ich gehe hier auch in eine Kirche und mit der Youth Group veranstalten wir auch sehr viele coole Projekte, wie beispielsweise ein Car Wash oder einen Color Run. Unsere Repäsentantin für Austauschprogramme, Dinorah, sorgt auch immer dafür, dass unsere Gruppe (insgesamt sieben Austauschschüler aus verschiedenen Ländern) etwas zusammen unternimmt. Sie organisiert Sleepovers und Tages-Trips, wie eine Tour nach Washington DC. Es macht immer sehr viel Spaß!

Vielen lieben Dank an Lukas für die Einsendung der Bilder, Texte und Erfahrungen zu seinem High School Jahr in den USA. Wenn du noch mehr sehen möchtest, dann schau doch mal auf seinem YouTube-Kanal vorbei.

Wenn auch du mit uns unterwegs warst und spannende Geschichten zu erzählen hast, dann melde dich doch gerne bei uns: info@team-sprachreisen.de