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team! High School USA

U wie Unabhängigkeit

 

S wie Spaceshuttle

 

A wie Abenteuer

 

Es sind nur drei Buchstaben, aber zusammen ergeben sie den Namen des Landes, das für alles steht, was vor allem junge Menschen unwiderstehlich anzieht: Freiheit, Abenteuer, Wildnis und Fortschritt.

Wer zum ersten Mal auf den scheinbar endlosen, schnurgeraden Highways das Riesenland „durchkreuzt“, wird den Begriff Weite für sich neu definieren. Über zwanzigmal ließe sich die Fläche der Bundesrepublik in das Gebiet der Vereinigten Staaten „hineinpacken“. Die Straßen verbinden nicht nur die etwa 250 Millionen Einwohner unterschiedlichster Herkunft, sondern auch grandiose Landschaften und Städte der Superlative. Da ist zum Beispiel New York, die überschäumende Metropole an der Ostküste, deren Häuser-Giganten selbstbewusst in den Himmel ragen. Oder Los Angeles, die Trendschmiede des kalifornischen Sonnenstaates mit ihrem überdimensionalen Autobahnnetz. Beide Städte trennt nicht nur tausende Kilometer voneinander, sondern zwischen ihnen liegen andere Welten: bizarre Canyons, glutheiße Wüsten, schneebedeckte Berge, reißende Wasserfälle und Kultstätten der Indianer.

Fast grenzenlose Welten und Hightech


Man mag Amerika beschreiben wie man will, an dem Wort Gegensätze kommt niemand vorbei. Während man in den Provinzstädten gelassen dem Alltag nachgeht, erobern Raumschiffe der NASA die Tiefen des Weltalls, laufen im hitzeerprobten Süden die Klimaanlagen auf Hochtouren, schnallt man sich hoch im Norden die Snowboards an. Gehen in New York die Lichter an, hat man in San Francisco noch ein paar Stunden Ruhezeit, bis der Wecker klingelt. „How are you?“ ist die am meisten gebrauchte Redewendung im „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“. Wer einmal mit einer Panne am Straßenrand gestanden hat, weiß, dass das keine Floskel ist, denn die Hilfsbereitschaft der Amerikaner – zu Zeiten der Planwagen-Trecks und Pioniere wichtige Überlebensvoraussetzung – hat sich bis in unsere Tage erhalten. Auch ihre sprichwörtliche Mobilität. Man wartet nicht ab, bis man einen Job vor Ort bekommt, man zieht der Arbeit nach. Mehrere Umhzüge in einem Leben sind in Amerika keine Ausnahme.

Während die Schule in Deutschland oft als „Muss“ empfunden wird, identifizieren sich die Schüler einer amerikanischen High School sehr viel stärker mit ihrer geistigen Heimat. Und das hat einen guten Grund: Das Freizeit- und Sportangebot, das Schüler und Lehrer einander viel näher bringt und im Gemeinschaftserlebnis einen unverwechselbaren Teamgeist prägt. In der Regel musst du 2 – 3 Pflichtfächer belegen, meist sind das Englisch, Mathematik und amerikanische Geschichte. Den restlichen Stundenplan stellt dein Beratungslehrer mit dir zusammen. Hilfe kannst du hier sicher gebrauchen, denn manche Schulen bieten bis zu 100 Kurse an. Das Angebot reicht von Sociology über World Problems, Business Education, Engineering, Fine Art bis hin zu Holzschnitzkursen und anderen exotischen Möglichkeiten.

Andere Länder – andere Sitten


Die Schule beginnt in der Regel zwischen 8 und 9 Uhr und endet gegen 15 bis 16 Uhr. Eine „class“ ist nicht das, was wir hier eine Schulklasse nennen, sondern sie umfasst alle Schüler eines Jahrgangs. Die Klasse, wie du sie aus Deutschland kennst, nennt sich dort „grade“. In Nordamerika ist ein Schuljahr in Semester eingeteilt, für deren Dauer du immer dieselben Fächer in der gleichen Reihenfolge hast. Am Ende der Prüfungsphasen bekommst du deine Report Card (Zwischenzeugnis), wobei die Benotung nicht in Ziffern, sondern in Buchstaben erfolgt. An den Schulen herrscht den ganzen Tag volles Programm. Kaum einer verlässt nach Unterrichtsende den Schulhof, denn dann ziehen Extracurricular Activities (Freizeit- und Sportaktivitäten) jeden in ihren Bann, z. B. Drama Group, Video Team, Radio Station, School Newspaper, School Band oder die zahlreichen Sportangebote

Die Aufnahme von Gastschülern hat in den USA eine lange und eigene Tradition. Deine Host familie (Gastfamilie) ist kein „Hotelbetrieb“. Die Familien tun das in dem herzlichen Bedürfnis, deine Lebensart kennen zu lernen und dir ihre näher zu bringen. Aber auch andere Gründe spielen dabei eine Rolle: weil zum Beispiel die eigenen Kinder das Haus verlassen haben oder selbst einmal im Austausch waren oder auch, weil die Familie europäische oder deutsche Vorfahren hat.

Sie meldet zunächst bei unserer Partnerorganisation ihren Wunsch nach einem Gastschüler an und wird danach vom Area Representative persönlich auf ihre Eignung und gemeinsame Interessen geprüft. Erfüllt die Familie alle Kriterien, kann sie anhand mehrerer Bewerbungen selbst entscheiden, wer am besten zu ihr passt. Ist auch die örtliche High School bereit, einen Gastschüler aufzunehmen, steht einer „Familienzusammenführung“ nichts mehr im Wege.

Wie zu Hause und nicht wie im Hotel: Das ist das Besondere an deinem Gastaufenthalt. Du gehörst zur Familie und bist von A wie Aufstehen bis Z wie zu Bett gehen voll in den Alltag einbezogen. Dir tut sich eine völlig neue Welt auf und nirgendwo sonst kannst du mit einem Land so hautnah auf Tuchfühlung gehen, als beim Zusammenleben mit seinen Menschen.

Die Gastfamilie: ob kinderlos oder kinderreich, allein erziehend oder nicht, ob ein oder zwei Verdiener – die typische Gastfamilie gibt es nicht. Die Mehrzahl der Familien lebt in mittelgroßen Orten und ländlichen Gegenden, zwar fern von den Glitzermetropolen der Küste, aber in Regionen, wo Herzlichkeit und Tradition zu Hause sind.

Explore the country!


Während deines High School Aufenthaltes in den USA und auch in Kanada hast du die Chance, weitere tolle Erlebnisreisen zu machen. In Zusammenarbeit mit unserer Partnerorganisation bieten wir dir ausgewählte Reisen, so genannte Field Trips, zwischen 6 und 8 Tagen an, die vor Ort zu buchen sind. Alle Field Trips sind betreut und enthalten die Reise, Unterkunft, Verpflegung, einige Eintrittskarten etc. Mit den Reiseunterlagen schicken wir dir ausführliche Informationen über Reiseablauf und Kosten.

Hier ein kleiner Vorgeschmack:

Field Trip Kalifornien mit Zielen wie Los Angeles, San Diego, San Francisco, Venice Beach, San Diego Sea World, Universal Studios, Fisherman’s Wharf, Alcatratz, Hard Rock Café…

Field Trip Orlando mit Zielen wie Disneyworld, Kennedy Space Center, Universal Studios, Orlando Sea World, Epcot Center, Cocoa Beach…

Field Trip Grand Canyon mit Zielen wie Las Vegas, Gran Canyon, Bryce Canyon National Park, Tours Picnic, Orientation Tours with Park Rangers…

Field Trip Kanada mit Zielen wie Ottawa, Québec, Montréal, City walks, Parliament Buildings, Olympic Tower…